Kieler Radsport Verein

Der Nordlichter 2. Streich bei den 24 Std Rad am Ring

(Erfahrungsbericht aus dem Sieger-Team)

Wie jedes Jahr fand am vergangenen Wochenende wieder das Rad am Ring-Spektakel statt. Von Zeitfahren über Jedermannrennen, bis zu den 24h-Rennen ist für jeden etwas dabei. Die Nordlichter, die letztes Jahr zum ersten Mal als 4er-Team am 24h-Rennen teilgenommen hatten, gingen dieses Jahr in die zweite Runde: die Nordlichter 2.0. Als Jenny kurzfristig für die verletzte Svea Wenzel (USC Kiel) einsprang, war die Freude groß.

 

Das Radsportfestival auf dem Nürburgring begann am Freitag mit dem Start von Cordula Neudörffer (RSC Kattenberg e.V.) und Ian beim Zeitfahren. Dabei gewann Cordula in Ihrer Altersklasse, während Ian den 7. Platz der Senioren 2 belegte.

Am Samstag hieß es dann Start für die Nordlichter. Jenny machte den Auftakt und legte eine schnelle erste Runde hin. Gefolgt von Cordula, Annika und Viktoria. In der vierten Runde gab es den ersten (und einzigen!) Platten, auch Stürze konnten erfolgreich vermieden werden. Es zeichnete sich recht früh ein Vorsprung vor den anderen Frauen-Teams ab. Das beflügelte, die Zähne zusammenzubeißen und sich nicht der zunehmenden Erschöpfung hinzugeben. Der vielseitige Kurs bietet schnelle Abfahrten, riskante Kurven und lange, zähe Anstiege. Perfekt also, um sich gänzlich zu verausgaben. Vor allem nachts ging es darum, einen klaren Kopf zu bewahren. Unterwegs fanden sich immer wieder kleine Gruppen, denen wir uns anschließen konnten. Das Hinterrad von Peter Appel, der ebenfalls in einem 4er-Team das 24h-Rennen fuhr, konnte dabei einige Male Windschatten spenden. Vor allem Ian, der am Jedermannrennen sowie an der RTF am Sonntag teilnahm, fuhr einige Runden gemeinsam mit den Nordlichtern. „Da ist ja eine Kieler Wanderdühne!“, rief es einmal von hinten. Mit Erstaunen wurden die „Kieler Sprotten“ des Öfteren auf ihre nördliche Herkunft angesprochen und ihrer Fähigkeit, trotz dessen die Anstiege hoch und runter zu flitzen.

Für gute Stimmung auf der Parzelle waren auch Lars Neumann und Alex Ziems (USC Kiel) zu haben, trotz ihres Kraftaktes als Einzelstarter des 24h-Rennens. Die zeitliche Abstimmung der Wechsel und die Zeiten der anderen Frauen-Teams hatte Stephan Sturm stets im Blick. Unser Chefmechaniker Momme Lassen sorgte für die besten Materialbedingungen und war auch bei schnellen Reparaturen sofort zur Stelle. Svea war als Betreuerin mit Rennerfahrung dazu unabdingbar.

Letztendlich wurden alle belohnt. Lars fuhr starke 12 Runden, die mit ihren jeweils 26,3km und 592 Höhenmetern eine ordentliche Leistung darstellen. Das Team um Peter erreichte beachtliche 25 Runden. Und die Nordlichter 2.0? Mit ihren 26 Runden erlangten sie den Sieg in der Frauen-Team-Wertung!

Ein großer Dank gilt allen, die unterstützt und angefeuert haben!

Von Ian Hoesle am 03.08.2018
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