Kieler Radsport Verein

Gregor Hoops 34. bei den Deutschen Meisterschaften der Elite (3. Amateur)

Bei den Deutschen Meisterschaften im Straßenrennen der Elite in Chemnitz hat Gregor seiner super-starken Saison die Krone aufgesetzt. Der Straßen-Nordmeister, Kriteriums-Landesmeister und Zeitfahr Vize-Landesmeister konnte sich als 3. bester Amateur im Profirennen den 34. Platz sichern.

Das Rennen wurde von den Teams Bora-hansgrohe und Sunweb von Anfang an schwer gemacht. Obwohl der Anstieg im Süden von Chemnitz nominell mit 2km und 5% nicht sonderlich hart war, machten die Teams das Rennen für alle Rennfahrer zu einer schweren Angelegenheit. Um Kittel, Greipel, Degenkolb und Co. abzuschütteln wurde ständig attackiert.

Tjorden hatte leider früh Pech, dass vor ihm einige Fahrer zu Boden gingen, als vorne gerade die Post abging. Er schaffte den Anschluss an das rasende Hauptfeld alleine nicht und musste das Rennen daher vorzeitig aufgeben. Mehr Glück hatte Gregor, der sich permanent vorne aufhielt und sich insbesondere vor dem Anstieg immer in gute Position brachte. Diese Mühe zahlte sich aus. Er konnte, nachdem sich eine größere Gruppe abgesetzt hatte, mit zwei weiteren Fahrern den Anschluss an die Spitze wieder herstellen.

Bei der nächsten Passage des "Berges" war es aber auch um ihn geschehen. Er konnte dem Tempo der Spitze nicht mehr folgen und fuhr zusammen mit 7 weiteren Fahrern als erste Verfolgergruppe das Rennen zuende. Kurz vor Schluss konnte er sich aus dieser Verfolgergruppe absetzen und wurde nur noch von Jungprofi Jan Brockhoff (Leopard Development Team) abgefangen.

Bereits zwei Tage zuvor stellten die beiden Kieler Radsportasse bei den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren Elite Männer ihre Leistungsstärke unter Beweis.

Im Kampf gegen die Uhr hatte der Bund Deutscher Radfahrer die Mammutdistanz von 48 Kilometer ausgeschrieben. "Auf der mit einigen Höhenmetern gespickten Strecke konnte man überhaupt keinen Rhythmus finden" so der mit seiner Leistung sehr zufriedene Gregor Hoops. Tjorden Delfs landete mit seiner Zeit von 1:01.07 Std (47 km/h) auf Rang 17, während sich Gregor Hoops mit einer Fahrzeit von 1:02:07 Std (46 km/h) als 21. klassierte. Deutscher Meister wurde übrigens die Tour Hoffnung Tony Martin. Er gewann das schwere Zeitfahren in der Spitzenzeit von 54:16 Min (53 km/h)

Foto: Werner Möller

Von Gregor Hoops am 26.06.2017
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