Bekleidungswünsche bitte an den Zeugwart Hans Janson (es soll demnächst wieder bestellt werden)

Die Jugend geht steil mit dem 8. Harzer Roller

Wir wollten in die Berge, das war der Plan im April. Ging nicht - aus bekannten Gründen. Doch die Idee saß fest und so kamen immer wieder Fragen danach. Die Lösung und Erlösung ergab sich am Vereinsfest im Garten von Wolfgang Pichler im Gespräch mit Sigrun und Michael: kein Harzer Roller dieses Jahr? Warum nicht mit den Jugendlichen? Also wurde fix der 18. bis 20. September fest gemacht und die Jugendherberge in Schierke als Basis gewählt.

 

Hier das Fazit:

Die Vorfreude unter den 7 Jugendlichen war groß, waren sie doch alle noch nie mit den Rennrädern in den Bergen. Skepsis gab es auch. Wie lang sind die Anstiege, wie viele Höhenmeter machen wir, wie steil wird es? Und was packe ich ein? Klar, das Wetter war auch ein großes Fragezeichen, doch die Prognose war ermutigend.

Der Freitag wurde als Anreisetag genutzt. ein gemeinsames Einrollen gab es nicht. Trotzdem wurde von ein paar Neugierigen der "kleine Hügel" alias Brocken hinterm Haus beschnuppert. Abends waren alle beisammen. Mattis (U13), Henning, Yoris (U15), Connor, David (unser spanischer U17  Gast), Jonne und Max (U17), mit Torben (U23), ein Paar Eltern und ... siehe Foto.

Bei Kaiserwetter, viel wärmer als gedacht, brachen wir Samstag auf unsere durchaus ambitionierte, mit vielen Anstiegen gespickte Tour auf. Trotz kleiner Theoriestunde vor dem Start und  ausführlicher Streckenbeschreibung, bot für 2-3 Teilnehmer gleich die erste Abfahrt hinunter nach Elend die erste Schrecksekunde und einige "A-ha-Momente". Es wird viel schneller, als bisher gekannt und dabei können Kurven zur Gefahr werden, wenn sie plötzlich "zu" machen. Das "Hineinlehnen" hat hier eine ganz andere Dimension. Die 2. Lehrstunde brachte dann schon der 2. längere Anstieg von 10 km das Siebertal hinauf. Der Tag war noch nicht alt, die Landschaft wunderschön, doch die Beine schmerzten und der erste Hunger kam. Im ersten Anstieg hoch nach St. Andreasberg wollten es einige trotz mehrfacher Vorwarnung richtig wissen. Jonne und Torben flogen bergan, was den Ehrgeiz von Henning und Mattis weckte. Henning packte ein im wahrsten Sinne des Wortes für ihn Atem beraubendes Tempo aus, sodass er oben Mühe hatte seinem Vater zu erklären, dass er weiß, was er tut und alles im Griff hat. Bis Clausthal-Zellerfeld ging es Gott sie Dank von Sonnenberg aus nur noch bergab... und wie! Wir ignorierten die Vollsperrung der Bundesstraße und wurden auf neuestem Asphalt mit einem Geschwindigkeitsrausch belohnt, der auch nicht von uns auflauernden Polizeibeamten, die uns grinsend hinterher guckten, aufgehalten wurde. Die Jungs strahlten! 70, 80, 84 Km/h, wer bot mehr? Nach einer wohl verdienten Kuchenpause teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die Ambitionierten fuhren noch eine extra Schleife gen Westen mit einem weiteren Anstieg. Für beide Gruppen musste bei leider sehr starkem Verkehr als letzte große Herausforderung der Anstieg zum Torfhaus erklommen werden, an dem sich dann die vorangegangenen Überschätzungen in Form von Puddingbeinen bemerkbar machten.

Am Sonntag weckte uns abermals die Sonne. Ein paar müde Gesichter saßen am Frühstückstisch, doch die Laune war gut. Schnell die Koffer und 7-Sachen zusammen gepackt und wieder auf die Räder. Wir wollten eine kürzere Runde ohne viele Höhenmeter drehen, um dann den Brocken zu rocken, also jeder "all-out", falls Lust und Kraft. Hohegeiß wurde von oben her erreicht. Hm..., hier gibt es aber eine tolle Abfahrt...! Nur, wer runter fährt, muss auch wieder hinauf. Die Abstimmung ergab, dass wir den kleinen Abstecher mit den Abfahrtsfreuden und den zusätzlichen Kilometern und Höhenmetern in Kauf nehmen. Zurück in Schierke beschlossen 2, dass der Brocken zu viel für sie sei. Alle anderen nahmen die Herausforderung an. Ein paar mit Bestzeit-Ambitionen, ein paar locker und ein paar mit dem Ziel, überhaupt oben anzukommen. Keiner musste aufgeben!

Der Bergkönig des Wochenendes war eindeutig Torben. Die Jugendwertung führt knapp hinter Torben Jonne an.

Als Quintessenz kann man festhalten, dass alle über sich hinaus gewachsen sind und einiges gelernt haben. Über sich, die eigenen Grenzen, eine neue Welt des Radfahrens, Energiehaushalt, Bekleidungswahl, Rhythmus am Berg, Abfahrtstechnik.

Ein sehr schönes Wochenende hinterlässt bleibende Erinnerungen und die Lust auf neue Erfahrungen dieser Art!

Von Ian Hoesle am 24.09.2020
Velocenter Kiel
Restaurant ElMövenschiss Schilksee

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