Kieler Radsport Verein

Der KRV bei den Deutschen Meisterschaften

Jenny, Jorid, Tjorden und Gregor wagten sich am Wochenende zu den Deutschen Meisterschaften auf der Straße in Spremberg (Einzelzeitfahren) und auf dem Sachsenring (Straßenrennen). Jorid konnte durch einen sehr starken 22. Platz im Einzelzeitfahren überzeugen.

Die Meisterschaften mussten vom BDR und den Ausrichtern innerhalb kurzer Zeit aus dem Boden gestampft werden, und so war die Strecke in Spremberg zwar bekannt und gut fahrbar (auch wenn die schlaglöchrigen Betonplatten zwischendurch nicht das optimale Terrain für hochgezüchtete Zeitfahrräder waren), in der Orga bei Start/Ziel gab es jedoch einiges, was nicht so optimal lief. Insbesondere die Zu- und Abfahrt im Bereich des Zielauslaufs führte immer wieder zu chaotischen und gefährlichen Situationen.

Jorid ließ sich davon nicht beirren und legte direkt ein hohes Tempo vor, das sie sauber und gleichmäßig bis ins Ziel nach 30 km durchziehen konnte. In unter 45 Minuten war sie wieder zurück und hatte damit ihr Ziel, den 40er Schnitt erreicht. Dadurch, dass die Strecke sehr unrhytmisch und auch windanfällig war, reichte diese Zeit sogar zum 22. Platz, vor all ihren Konkurrentinnen aus der norddeutschen Rennszene. Jenny konnte 39. unter den 57 gestarteten Frauen ebenfalls gut platzieren.

Nicht ganz so gut lief es bei Gregor, der einfach keine guten Beine hatte und keinen wirklichen Rhytmus fand. Es reichte auf der etwas verlängerten Strecke (34 km) in 45:04 Minuten für den 39. Platz. Tjorden hingegen hatte einfach nur Pech. Er hatte gerade sein Warmfahrprogramm beendet und wollte zum Start rollen, als seine Schaltung den Dienst versagte. Er versuchte es trotzdem mit 58/16 gekettet, musste aber einsehen, dass er so nicht konkurrenzfähig war und gab das Rennen auf.

Das Straßenrennen am Sonntag sollte auf dem Sachenring stattfinden. Da die Strecke des Sachenrings nur gut 3,5 km sind, wurde eine Schleife über den Badberg auf der "alten" Sachenringstrecke eingebaut. Leider war es nicht möglich, eine wirkliche Schleife zu fahren, so dass der Ausflug auf die öffentlichen Straßen auf einer Wendestrecke erfolgen musste. Damit sich die Fahrer in der Abfahrt (mit bis zu 85 km/h) und am Berg nicht entgegen kamen, wurde jeder, der 2 Minuten hinter der Spitze lag, sofort aus dem Rennen genommen.

Dazu kamen Temperaturen von über 35 Grad, die das Rennen nicht einfacher machten.

Die Kurzfassung: es traf alle KRV-Starter früher oder später.
Jorid und Jenny wurden in der 4. von 8 Runden bei den Damen aus dem Rennen genommen, nachdem sie sich eine Weile gut im Feld behaupten konnten. Nur 23 Damen beendeten das Rennen.
Gregor traf es ebenfalls in der 4. Runde. Hier dezimierte das Team Bora das Feld so sehr, dass nur 15 Fahrer das Ziel erreichten.

Von Gregor Hoops am 03.07.2019
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