Kieler Radsport Verein

3 Tage Rennen im hohen Norden - 3 dage i nord in Dänemark

Das Frauenteam und noch einige andere KRV-Fahrer starteten am Osterwochenende bei 3 Dage i Nord. Ein Drei-Tages-Rennen ganz im Norden Dänemarks.

Schon mächtig aufgeregt trafen sich die Frauen, Momme, Adrian und Alex am Freitag in Jagel, um von dort aus mit dem Bus vom Velocenter weiter nach Lorre zu fahren. Denn da hatten wir unsere Hütte für die nächsten drei Tage. In Lorre angekommen fuhren wir eine kurze Vorbelastung, aßen abends fett Nudeln und wollten dann möglichst rechtzeitig ins Bett, damit wir am Samstag auch fit am Start stehen. Doch irgendwie waren wir so aufgeregt, dass wir doch eher unruhig geschlafen haben und Jenny sogar träumte, dass unsere Räder kurz vor dem Start geklaut wurden. War zum Glück nicht so!

Das erste Rennen in Hjorring war bei den Frauen in der Klasse Dame A vom Start weg schnell und anspruchsvoll. Das Team Rytger, das mit acht Frauen angereist war, sorgte für ein hohes Tempo und attackierte immer wieder an den zahlreichen Hügeln auf der Strecke. Jorid konnte sich wacker halten, ging alle Attacken mit und wurde am Ende elfte. In der Dame B konnte Svea sich gegen die anderen Frauen durchsetzen und wurde starke vierte.

Auch bei den Männern war es ein schnelles Rennen. Adrian konnte sich in der Männer-A-Klasse auf Platz 14 als bester Deutscher platzieren und Alex wurde in der D-Klasse 28. Thorben, der mit seinem Team Standert angereist war, fuhr in der B-Klasse auf Platz 16.

Völlig geschafft, genossen wir hinterher mit Kaffee und Kuchen die Sonne auf unserer Terrasse am Haus und begutachteten abends den Sonnenuntergang am Strand.

Das zweite Rennen in Thy war bei den Frauen etwas ruhiger. Das Profi-Team Rytger hatte wohl einen Einlauf vom Betreuer bekommen, nicht ganz so viel Führung zu fahren. Also guckten sich alle an und niemand wollte Tempo machen. Beim Sprint am Ende fuhren Jorid und Jenny auf Platz neun und zehn. Svea verteidigte ihren vierten Platz in der B-Klasse. Bei den Männern in der A-Klasse kam es am Ende zu einem Massensprint, bei dem Adrian wieder als bester Deutscher auf Platz neun fuhr.

Beim dritten Rennen in Aalborg ging es dann um die Wurst. Und das merkte man auch direkt den Fahrern an. Mächtig nervös war das Feld in der Frauenklasse A und es kam zu einigen Stürzen. Da diese Etappe doch eher flach war und damit das Feld bis zum Ende groß blieb, gab es einen nervösen Massensprint am Ende. In den vielen Kurven kurz vor dem Ziel stürzten noch zwei Fahrerinnen, wodurch Jorid und Jenny ausgebremst wurden und weit hinten ins Ziel rollten. Pia hatte mehr Glück, kam besser an den Stürzen vorbei und fuhr auf Platz 13. Svea verteidigte erneut ihren vierten Platz in der Dame B.

Auch bei den Männern kam es zu einem nervösen Massensprint, aus dem sie sich lieber raushielten als Stürze zu riskieren. Insgesamt kann der KRV aber stolz auf sich sein. Jorid sicherte sich in der Gesamtwertung den 12. Platz, Svea in der Dame B den vierten, Adrian wurde zehnter in der Männer-A-Klasse und Thorben starker 15. In der B-Klasse.

Von Jorid Behn am 24.04.2019
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