Kieler Radsport Verein

Hoch hinaus und weit gekommen (aus dem Jugendbereich)

Für die Jugendgruppe des Vereins gab es letzte Woche gleich zwei besondere Tage.

Am Donnerstag, 14. Februar besuchten wir in großer Gruppe wie im letzten Jahr die Kletterhalle von NordBloc. Anschließesnd zogen wir in die Traum GmbH um, um uns reichlich mit Pizza zu stärken.

Am Sonntag, 17. Februar wurden die frisch entstaubten Rennräder auf eine größere Runde ausgeführt.

Das gemeinsame Klettern erwies sich schon im Vergangenen Jahr als positiv für die Gruppendynamik. Die Stärken und Schwächen, die Leistungsunterschiede auf dem Rad zählen hier nicht. Dieses Jahr buchten wir, notgedrungen durch strengere Vorgaben von NordBloc, das Geburtstagspacket, was sich als sehr positiv herausstellte. Angeleitet durch eine Trainerin bekamen die 13 Kinder und Jugendlichen einiges an Know-how und vor allem gemeinsame aufgaben, die spielerisch mit begeisterung und Teamwork gemeistert wurden. So Schafften sie es zB die 12 in den Wänden versteckten Einkaufs-Chips in 11:00:74 Minuten zu finden. Laut der Trainerin eine beachtlich kurze Zeit. Wir können halt auch mehr, als nur schnell Rad fahren!

Später beim Pizzaessen (mit 23 Personen!) konnten sich auch die Erwachsenen gut austauschen. Hier entstand die Idee, gleich am Wochenende eine gemeisame Rennradausfahrt durchzuführen.

Bei herrlichem Sonnenschein und 14 Grad waren am Sonntag fast alle zu warm angezogen. Da einige noch nie in der Gruppe gefahren waren und die anderen ihre Straßenroutine über den Winter einrosten lassen hatten, wurden alle Regeln, Handzeichen, Sicheheitsaspekte ersteinmal "off the bike" durchgespielt und wach gerufen. In einer nicht ganz so großen Gruppe wie beim Klettern konnten wir dann sicher und für die jüngeren doch zügig eine Tour von 50 Km zurück legen. Es wurden Sprints eingestreut, Kreiseln geübt, einbeinig gefahren, der flüssige Wechsel von der 1-er in die 2-er-Reihe mehrfach wiederholt und einiges mehr. Trotzdem war es Henning, ein eingefleischter Crosser, immer wieder zu langweilig. Wenn er nicht gerade wieder ein Übprogramm forderte, hörte man ihn regelmäßig laut nachdenken, ob und wie man auf der gerade befindlichen Straße eine Attacke oder einen Fluchtversuch starten könnte.

Ohne Pannen und Missgeschicken kamen alle gemeinsam und heil wieder zum Treffpunkt und Mathis weiß, dass er sogar mit seinem Crossrennrad mit (noch) Geländereifen gut mithalten kann! Ganz nebenbei waren Bernhard und ich ziemlich stolz auf diese Kinder, die so hervorragend und schnell alles wieder umgesetzt haben. So macht es Spaß!

Von Ian Hoesle am 18.02.2019
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